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NEUES

Weser Kurier Update

Zu unserer Protestaktion gabs nochmal nen
Artikel im WK (link).


Und am Samstag gabs nochmal nen Kommentar:

Zwerkies vor der Bahnmeisterei

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Reaktion auf Artikel im Weser Kurier

Der WK verkündete die Rettung der Anbiethalle. Schaut hier:

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Wir fragen uns: Wie ist so ein Artikel, vor allem mit dieser Überschrift möglich?

Große Verkündung einer Rettung in Fettbuchstaben und ein kleines verstecktes „voraussichtlich“ mitten im Text. Ist die Anbiethalle nur voraussichtlich gerettet oder zieht sie voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015 um? Woran sind wir jetzt?
Kein Wort vom eigentlichen Missstand: Den Verdrängungsprozessen in der Überseestadt? Aber dazu später mehr. Bleiben wir erst nah am Text und der politischen Dimension allein im Hinblick auf die Anbiethalle.
Fragen kommen uns bspw. bei folgendem Satz: „Möglich wurde die Wende, weil die Stadt dem Pächter noch einmal entgegengekommen war.“ Was bedeutet dies? Wurde bis neulich dem
Betreiber der Anbiethalle ein höherer Mietpreis, als der von der Deputation beschlossenen, angeboten (Der Mietreis für die Vergabe von diesem städtischen Gebäude wurde ja von der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen festgelegt)? Es wäre ja eine Schweinerei den guten Mann bis dato zappeln gelassen zu haben. Oder wurde jetzt ohne neuen Beschluss ein noch günstigeres Angebot unterbreitet? Nächste Sitzung ist übrigens übermorgen. Wie also ist das Angebot zustanden gekommen und was beinhaltet es genau?


Ist es nicht peinlich genug, nach dem groß verkündeten Scheitern der Verhandlungen im WK nun eine folglich wundersame Lösung (ohne neuen Deputationsbeschluss) zu publizieren? War die Verkündung des Scheiterns jetzt, wie neulich in der Bürgerschaft zu hören war, Fehler eines WK-Journalisten der unrichtiges geschrieben hat? Oder steckt was anderes hinter der Kehrtwende? Einzelne Wahlkämpfer womöglich, die sich mit der Rettung von Herrn Schreibers Betrieb als Sperrspitze im Kampf für die Interessen der Hafenarbeiter*innen profilieren wollen? Obwohl sie jahrelang die Entwicklung in der Überseestadt gebilligt, abgenickt haben?


Also keine Erwähnung des Vereines Zuckerwerk im Artikel. Anwärter*in der selben Immobilie. Unser Kulturverein sucht seit 3 Jahren nach passenden Räumen. Hat es ungleich schwerer als ein reiner Gastrobetrieb, der theoretisch in jedes Wohngebiet könnte. Die Anbiethalle hat noch ein ganzes Jahr lang ein Dach über den Kopf... Ist das die richtige, faire Entscheidung? Was wurde eigentlich an anderen Immobilien bisher für die Anbiethalle geprüft, wenn es doch mehrere Interessenten an der Immobilie gibt, die jetzt als voraussichtliche Rettung beschrieben wird?

Wieso wurde in der Planung des Neubaugebietes eigentlich nicht an die Anbiethalle gedacht, die da so schön schräg auf der Brache steht? Die berechtigte Fragen „Muss immer alles abgerissen werden weil es wirtschaftlicher für die Investoren ist im rechten Winkel zu bauen?“ und „War kein*e Architekt*in zu finden, der*die das Gebäude in die Neuplanungen integrieren konnte?“ drangen neulich an unsere Ohren.
Legitime Fragen angesichts der Notlage. Denn hier wollen verschiedene „sozial verträgliche Angebote“ (Anbiethalle und Zuckerwerk e.V.), Wissenschaftler*innen und Künstler*innen (Schuppen 3) in EINE Immobilie. Ein Kampf um Brotkrumen als Folge einer zu investorenfreundlichen Entwicklung der Überseestadt. Alte Hafenwirtschaft, Hafengastronomie oder andere lang Ansässige werden verdrängt. Da liegt doch der Skandal. Jetzt heißt es ein armer Schlucker gegen den anderen, während die Porsches die Konsul-Smidt-Straße runter brausen. Hafentradition in Gestalt eines privatwirtschaftlichen Lokales gegen Subkultur in Form eines gemeinnützigen Vereines. Notdürftig wird sozialer Wohnungsbau nachgebessert. Die Anbiethalle fungiert hier als Feigenblatt (Womit wir nicht gegen deren Erhalt sprechen wollen!). Alles mehr als traurig. Lösungsvorschlag: die Anbiethalle muss zu ihren jetzigen Mietpreis in den Neubau, der an selber Stelle errichtet wird. Dort ist ja auch Gewerbe vorgesehen. Wissenschaftler*innen und Künstler*innen ziehen in die Bahnmeisterei.

Der Artikel macht einseitig Stimmung und erhöht den Druck für alle Seiten. Wer so Politik und/oder Presse macht sollte sich den Wählerstimmen von Menschen, die an einem „sozial verträglichem“ Gastroangebot und Hafentradition gelegen ist, nicht mehr sicher sein. Gleiches gilt für den WK was seine Leser*innen angeht.

update Immosuche

wir haben jetzt die Dokumentationen der Immobiliensuche hochgeladen.
Lecker Hallen gucken hier:

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Zuckerwerk goes Bürgerschaft.

Vorgestern hatte die Bürgerschaft eine Fragestunde zu uns angesetzt. Wir waren mit nem kleinen Mob da und ham uns das mal angeschaut. Danke auch nochmal an alle die da waren!

Viel neues gabs nicht, aber vielleicht bringt das ein bischen mehr Druck in die Bahnmeisterei-Verhandlungen.
Ansonsten wurden viele Phrasen wiederholt die man so schon tausend mal gehört hat, Zuckerwerk sei willkommen aber es sei schwierig (no shit). Die WFB wurde auch mal wieder dargestellt als ob die uns engagiert Helfen würden, voll der Witz. Sobald die Antworten vom Senat online sind werden wir hier auch mal genauere Infos liefern und unsere Sicht der Vorgänge darstellen.
So long, eure Zwerkies :*

Ach ja, Presse gabs auch: klick

Und hier ein Link zu ner Audioaufzeichnung der Bürgerschaft: klick

Bahnmeisterei update

endlich update: ja, wir haben uns das ding von innen anschauen können. wie ihr auf dem bild seht ist der zustand, sagen wir mal, gesundheitsschädlich !
Aber mit etwas fantasie ist dort ein 200-250 leute clübchen mit viel freifläche drumherum zu sehen.
auch sind große teile des gebäudes für die künstler*innen aus dem schuppen 3 reserviert. das finden wir gut. wir würden gerne mit ihnen zusammen diese immo nutzen.
ja, marode. es gibt planungen seitens der wfb die räume die für uns in betracht kommen zu sanieren / als ateliers umzubauen. optimal wäre es natürlich wenn dieser sanierungsprozess ab sofort mit uns zusammengedacht werden würde. next step: beim bauamt nach genehmigungsfähigkeit fragen. das hatten wir vor einiger zeit aber schonmal für das gebäude direkt daneben gemacht. die genehmigungsfähigkiet war damals waren zwar an ein lärmgutachten gekoppelt, aber generell positiv eingeschätzt worden.

Immobiliensuche News

Hallo liebe Menschen da draußen, wie ihr sicherlich wisst suchen wir seit 3 Jahren nach einem Veranstaltungsraum fürs Zuckerwerk.
Bisher lief der Prozess innerhalb einer Kleingruppe called "futureZwerk" ab, die eher spontan, über unregelmäßige newsletter und im alltäglichen Umgang miteinander Informationen über den Stand der Dinge bei der Immobiliensuche verbreitete.

Das wollen wir jetzt ändern und hier regelmäßig updates unserer Suche / Verhandlungen mit Immobesitzter*innen und Ämtern posten.
Denn es gibt gute Nachrichten, morgen haben wir eine Besichtigung!

Wir sind super aufgeregt, denn dieses mal stimmt alles.

Konkret geht es um ein Gebäude in der Überseestadt.
Das Gebäude ist in städtischer Hand, steht seit Jahren leer und direkte Nachbarn gibt es auch nicht (yay). Ausserdem hat es eine ziemlich große Aussenfläche (doppel-yay).
Ein Teil des Gebäudes ist für Ateliers für Menschen aus dem Schuppen 3 vorgesehen, was wir super sweet finden, weil wir ja schonmal gut zusammen gearbeitet habe (danke für den Unterseedorf-Strom nochmal :).

Also willkommen in der Verhandlungs-Achterbahn! Hier gibts schon mal ein paar Fotos von Aussen.
Morgen gibts mehr, dann aber von drinnen. Stay tuned!

tales from the rat race

das war aber eine schöne sache!
dank an all die menschen die als crewmember ehrenamtlich oder als "zahlender gast", ihr wissen, können und ressourcen eingebracht haben um diesen abend/nacht zu dem zu machen was er war.

wir kaufen jetzt heizungen für die ateliers von den einnahmen.
also herzenswärme zu raumwärme transition;)
da kommt bestimmt was von zurück gebounct.
stay gold :)

Ein lebendiges Subkulturzentrum, das sich einmischt und Menschen zusammenbringt.

Ein Ort für künstlerische, kulturelle und politische Diskurse.


aktuelles konzept zuckerwerk



ZuckerWerk 2014

kontakt@zuckerwerk.org